Vitamin D3 – Was ist das?

Vitamin D3 ist ein elementarer Bestandteil des menschlichen Körpers und notwendig um unseren Organismus lange und gesund am Laufen zu halten. Es reguliert tausende von Prozessen im menschlichen Körper. Bis vor ein paar Jahren war die Wissenschaft davon überzeugt, dass Vitamin D ausschließlich durch Sonneneinstrahlung auf die menschliche Haut über Nieren, Herz und Leber produziert werden kann. Heute weiß man, dank dem Dermatologen, Psychologen und Biophysiker Prof. Michael F. Holick dass praktisch jede Zelle im Körper die Produktion von Vitamin D3 umsetzen kann.

Was kann Vitamin D3?

Vitamin D3 ist ein Heilmittel für den Körper, so Holick. Es ist in der Lage leichte bis schwere Erkältungen, Grippe oder schlimmere Erkrankungen des Gewebes und der Knochen zu heilen. Besonders effektiv ist der Einsatz von Vitamin D3 bei Brust-, Prostata- oder Darmkrebs, da es genau dort das Wachstum der Krebszellen verhindert. Im Umkehrschluss wird sogar angenommen, dass Vitamin D3 Mangel, als direkte Ursache für die Entstehung von bösartigen Tumoren oder Krebszellen festgemacht werden kann. Zahlreiche Studien belegen diese Annahmen.
Im Jahr 2014 veröffentlichte das Britische „Journal of Cancer“ einen Artikel in dem es die positiven Wirkungsweisen von Vitamin D3 auf die Krebszelleneindämmung beschreibt und mit neuesten wissenschaftlichen Fakten belegt.

Man kann heute bis zu 15 verschiedene Krebsformen in direkte Verbindung zu einem Vitamin D3 Mangel bringen. Dazu zählen Brust- und Darmkrebs aber auch viele andere Formen.

Die derzeitige Situation im Großraum Europa und den USA

Studien, die bereits im Jahr 2012 vom Bundesamt für Gesundheit durchgeführt und veröffentlicht wurden zeigen eine Auswertung des durchschnittlichen Vitamin D3 Vorrats im menschlichen Körper der Bevölkerung. Im Durchschnitt mangelt es knapp 50% der Bevölkerung der Schweiz sowie Deutschland an Vitamin D3. Werte zwischen 50 und 75 nmol/l gelten laut Definition als Mangelzustand. Derzeit liegt der durchschnittliche Wert bei weniger als 50 nmol/l. In Deutschland wurden zu diesem Zeitpunkt knapp 4000 Menschen aller Altersgruppen in die Studie einbezogen. Auch hier konnte ein erheblicher Vitamin D Mangel bei mehr als 57% der Teilnehmer festgestellt werden. Dazu kommt, dass die Vitamin D Unterversorgung im größeren Umfang bei Frauen über 65 festgestellt werden konnte. Sehr ähnliche Ergebnisse wurden in den USA festgestellt. Dabei wurden folgenden Werte ermittelt: Etwa 40% der Gesamtbevölkerung leidet unter einem unzureichenden Vitamin Vorrat, darunter 76% aller schwangeren Frauen und sogar 81% deren Neugeborenen. Gerade die ältere Bevölkerung weist einen enormen Mangel auf, weshalb immer häufiger Krankheiten in den Vordergrund treten.

Wieso ist der Vitamin D3 Mangel innerhalb der Bevölkerungsdichte so hoch?

In den Medien und Informationsportalen und in Ratgebern gegen bestimmte Krankheiten ist von Vitamin D3 häufig nichts zu lesen. Woran kann das liegen? Die Wissenschaft hat bereits durch zahlreiche Studien belegt, dass ein ausreichender Vitamin Haushalt das Leben und den Körper der Menschen jung und gesund hält.
Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass eine Stunde in der Sonne, die Lebensdauer der Zellen und deren Wirkungsweise um ein vielfaches steigern kann. In der Werbung werden aber nur Sonnenschutzmittel angepriesen, nicht die Wirkung der Sonne selbst. Sonnenschutzmittel kann die Wirkung der Sonneneinstrahlung derart vermindern, dass bereits Lichtschutzfaktor 15 die Vitamin D3 Produktion um 100% blockiert. Die fehlgeleiteten Informationen der Industrie schränken die Menschen in einem extremen Maß ein.

Die Medizin und die Pharmaindustrie scheinen diese Informationen zwar zu bekommen, setzen Sie aber nicht um. Vielleicht liegt das gerade daran, dass man Sonnenlicht weder patentieren noch teuer in Dosen verkaufen kann.

So können Sie Ihren Vitamin D3 Haushalt im Sommer und Winter aufrechterhalten

Glücklicherweise ist unser Körper in der Lage Vitamin D3 zu speichern. Da die Sonneneinstrahlung im Winter gerade in Deutschland sehr gering ausfällt und besonders die arbeitende Bevölkerung dann häufig keine Zeit mehr hat, sich in der Sonne aufzuhalten sollten Sie wissen, dass Sie Ihre Vitamintanks im Sommer füllen und über den Winter aufbrauchen können. Sie sollten täglich circa 30 Minuten in der Sonne verbringen – ohne Sonnenschutzmittel. Vitamin D wird in den körpereigenen Fettzellen gespeichert. Hier geht ein weiteres Problem einher, dass im Zusammenhang mit Vitaminmangel steht. Obwohl Vitamin D3 in den Fettzellen gespeichert wird, wird bei Übergewicht das Vitamin nicht mehr an den Körper abgegeben. Daher leiden besonders häufig auch fettleibige Menschen an dieser Mangelerscheinung.
Im Sommer – von April bis September – sollten Sie darauf achten täglich mindestens für 15 Minuten in der Sonne zu liegen. Je dunkler der Teint desto länger sollte das Sonnenbad dauern. Dabei sollten Sie gerade die Mittagssonne nutzen, da diese relativ hoch steht und die wichtigen UVB-Strahlen Sie auch erreichen können.
Nicht vergessen: Vor dem geschlossenen Fenster zu sitzen und sich bestrahlen zu lassen hat keinerlei Effekt. Die UV-Strahlen können das Glas nicht durchdringen.
Im Winter – von Oktober bis März – fehlt die tägliche Sonne und damit die Möglichkeit dem Körper Vitamin D3 in seiner natürlichen Form zuzuführen. Da die Sonne im Winter zu tief steht, erreichen die wertvollen Strahlen die Haut eigentlich nicht. Der Körper zehrt nun von seinen Reserven. Daher entstehen auch immer gegen Februar-März die gefürchteten Grippewellen, weil die Menschen zu diesem Zeitpunkt meist den Vitamin D Vorrat aufgebraucht haben und der Körper sich nicht mehr selbst gegen Viren und Bakterien schützen kann.

Können Sie Vitamin D3 auch über die Nahrung aufnehmen?
Viele Ärzte schwören darauf, dass das benötigte Vitamin auch über die Nahrung aufgenommen werden kann. Theoretisch stimmt das, praktisch irgendwie nicht. Vitamin D3 ist beispielsweise in Milch enthalten. Um aber die nötige Menge davon in den Körper zu speisen müssten Sie täglich knapp 22 Liter Milch trinken, eine unmögliche Angelegenheit. Eine Ernährungsumstellung auf Fisch, besonders Makrele oder Lachs, circa 3 bis 4-mal die Woche kann auch eine ausreichende Versorgung garantieren. Wer dann keinen Fisch mag hat mehr oder weniger Pech gehabt. Auch hier gilt aber, dass eine enorme Zufuhr von Fisch nötig ist, um den Bedarf zu decken – circa 1 Kilogramm Fisch täglich.
Sogenannte Vitamin Präparate und Ergänzungsmittel versprechen hier zwar Abhilfe sind aber auch mehr oder weniger nutzlos. Die Dosierungen, gerade die die in den vielen Drogeriemärkten existieren, sind zu schwach und nützen dem Körper nichts. Wenden Sie sich hierfür an Ihren Hausarzt, denn in der Apotheke können Sie auf Rezept auch hochdosierte Vitamin D3 Präparate kaufen.

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