Vitamin D3 und Depression

Sie haben den Blues? Zuwenig Vitamin D kann eine Ursache für Depressionen sein!

Depressive Frau

Vitamin-D3-Level im Zusammenhang mit Depressionen

Traurig und schlecht drauf sind wir jeder einmal. Doch wenn diese Traurigkeit über Wochen anhält und dabei jedes Interesse an Aktivitäten verloren wird, wenn das Selbstbewusstsein sinkt und dafür ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit sich breit macht, dann ist wahrscheinlich eine Depression die Ursache. Auch ein Burn-Out ist nichts anderes als eine Depression. Doch was verursacht eine Depression?

Mehrere Studien belegen den Zusammenhang zwischen einer Depression und einem niedrigen Vitamin D3-Level im Blut.
So hat man in einer holländischen Studie mit älteren Personen festgestellt, dass die Senioren, die eine Depression haben, auch gleichzeitig einen 14 % niedrigeren Vitamin D Level haben.
Und bei italienischen Frauen verdoppelte sich das Risiko an Depression zu erkranken, wenn der Vitamin D-Level unter 20 ng/ml sinkt. Bei den Männern steigerte sich das Risiko einer Depression auf 60 %, wenn der Vitamin D-Level niedrig ist. Und in Amerika hat man festgestellt, dass gerade bei übergewichtigen Afroamerikaner, die in Städten leben und depressiv sind, besonders oft ein Vitamin D Mangel zu verzeichnen ist. Das ist nicht verwunderlich: Denn Afroamerikaner können aufgrund ihrer dunklen Haut nicht so viel Vitamin D durch Sonnenbäder produzieren, wie hellhäutige Menschen. Sie müssen sich mehr in der Sonne aufhalten, um die gleiche Dosis an Vitamin D zu produzieren als Hellhäutige. In der Studie hatten Personen, deren Vitamin D Level unter 20 ng/ml war, ein 85 % größeres Risiko an Depression zu erkranken als die Personen, deren Level über 30 ng/ml liegt.

Weil eben die Stimmung auch mit dem Vitamin D-Level zusammenhängt – und der Vitamin Level auch von der Sonne abhängig ist…

…haben manche der Depressiven auch eine sogenannte Winterdepression. Diese Depression „überfällt“ Menschen gerade im Winter, wenn sie nicht soviel Sonne tanken und dadurch auch weniger Vitamin D produzieren können. Doch egal ob Sie nun nur im Winter oder ganzjährig depressiv sind, sollten Sie sich Ihren Vitamin D-Level messen lassen. Denn hinter jeder Depression kann ein Vitamin D-Mangel stecken, den man gut ausgleichen kann.

Quelle:

o. A.: Depression. Patient friendly summary. Webseite: http://www.vitamindcouncil.org/health-conditions/mental-health-and-learning-disorders/depression/

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