Vitamin D3 und Atemwegserkrankungen

Vitamin D3 und Asthma – wenn das Atmen schwer fällt: Schlimmere Asthma-Problematik bei niedrigem Vitamin D3-Level

Zwischen Asthma und dem Vitamin-D3-Spiegel im Körper gibt es einen Zusammenhang, den verschiedene Studien festgestellt haben. So gaben in einer japanischen Studie die Forscher Schulkindern täglich 1200 IE an Vitamin D, wodurch sich das Risiko einer Asthma Attacke signifikant reduzierte. In Amerika wurde dieser Zusammenhang ebenso untersucht: Die Asthma-Patienten, die einen Vitamin D-Level unter 30 ng/ml hatten, hatten auch ein 50 % höheres Risiko so krank zu werden, dass Sie ins Krankenhaus oder in die Notaufnahme mussten.

Doktor begutachtet Röntgenaufnahme

Zusammenspiel zwischen Asthma und Vitamin D3

Auch eine englische Studie beschäftigte sich mit dem Thema: Hier untersuchten die Forscher 86 Kinder, von denen 36 schweres Asthma hatten, 26 moderates und 24 kein Asthma hatten. Generell hat man bei den Kindern mit schwerem therapieresistentem Asthma auch niedrigere Vitamin-D3-Level festgestellt als bei Kindern mit moderaten oder keinem Asthma.

Grundsätzlich gab es einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D3-Spiegel und der Lungenfunktion wie auch dem Krankheitsverlauf.

Die Forscher vermuten, dass sich bei zu wenig Vitamin D3 die glatte Muskelmasse in den unteren Atemwegen verdickt, wodurch die Kinder schlechter atmen können. Die Wissenschaftler nehmen an, dass eine Normalisierung des Vitamin-D-Spiegels diese Entwicklung unterbindet.

Quellen:

1) o. A.: Schweres Asthma: Atemprobleme durch Vitamin-D-Mangel? http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1317997849421

2) o.A.: Asthma. Patient friendly summary. Website: http://www.vitamindcouncil.org/health-conditions/respiratory/asthma

 

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