Vitamin D3 und Schwangerschaft

Gerade Schwangere brauchen Vitamin D3 – für eine gute Entwicklung Ihres Kindes!

Schwangere Frau

Wie sieht es mit Vitamin D3 in der Schwangerschaft aus?

Jeder braucht Vitamine – und heranwachsende Föten ganz besonders. Tatsächlich hat der Vitaminhaushalt der Mutter Konsequenzen für die Entwicklung des Kindes im Mutterleib.

Hat die Mutter einen Vitamin D-Mangel, erhöht sich das Risiko, dass der Wachstum des Fötus in der Gebärmutter verzögert ist und das Kind zu leicht geboren wird. Komplikationen wie vorzeitige Wehen können ebenso eintreten.

Auch gibt es einen Zusammenhang zwischen der Versorgung der Mutter mit Vitamin D3 während der Schwangerschaft und dem Risiko, dass das Kind später an Diabetes Typ 1 erkrankt. Gerade wenn sich die Bauchspeicheldrüse des Kindes in der Schwangerschaft entwickelt, also im 3. bis 6. Monat, kann ein Defizit dazu führen, dass das Kind eine Diabetes Typ 1 bekommt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele Kinder, die im Sommer geboren werden, eher eine Diabetes entwickeln, als Winterkinder. Bei den Sommerkindern liegt der 3. bis 6. Schwangerschaftsmonat im Winter bzw. im ausklingenden Winter, was genau die Zeit ist, in der der Vitamin-D3-Spiegel besonders niedrig ist.

Ebenso scheint es einen Zusammenhang zwischen Autismus und dem Vitamin D-Level in der Schwangerschaft zu geben.

Deshalb ist es wichtig, dass Schwangere auch in ihrer Schwangerschaft ausreichend mit Vitamin D3 versorgt sind. Der amerikanische Forscher Bruce Hollis empfiehlt Schwangeren, einen Spiegel von 40 bis 60 ng/ml im Blut zu haben und diesen mit täglichen 4000 IE an Vitamin D3 aufrecht zu erhalten, damit Mutter und Fötus optimal versorgt sind. Andere Studien empfehlen eine tägliche Dosis von 6000 IE an Vitamin D3 während Schwangerschaft und Stillzeit.

Quellen

1) o.A.: Calcitriol. In: Wikipedia. Webseite: http://de.wikipedia.org/wiki/Calcitriol

2) o. A.: Autism. Patient friendly summary. Webseite: http://www.vitamindcouncil.org/health-conditions/neurological-conditions/autism/

3) Cannell, John Jacob: Autism and vitamin D. In: Medical Hyypotheses. Volume 7, Number 4 (2008), S. 750-759

3). Hollis, BW / Hulsey, TC / Ebeling M. / Wagner, CL: Vitamin D supplementation during pregnancy: double-blind, randomized clinical trail of safety and effectiveness. Webseite: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21706518

4) Von Helden, Raimund: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie. Ein Leitfaden für die Praxis. Dresden 2011.

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